http://www.tsv-hoefingen.de/wp-content/uploads/2016/10/Lauftreff_Berlin-Marathon_1_bearb-1.jpghttp://www.tsv-hoefingen.de/wp-content/uploads/2016/10/Lauftreff_Berlin-Marathon_1_bearb-1.jpg43. BERLIN-MARATHON 2016: 41.281 + 2 Höfinger Teilnehmer aus 122 Nationen
43. BERLIN-MARATHON 2016: 41.281 + 2 Höfinger Teilnehmer aus 122 Nationen
43. BERLIN-MARATHON 2016: 41.281 + 2 Höfinger Teilnehmer aus 122 Nationen

Jürgen Fähndrich, 37. Platz von 151 Teilnehmern der Altersklasse M70 nach 04:23:00 h im Ziel schreibt schon gleich danach:
Hallo zusammen, ein langer, aber genialer Berlin-Marathontag neigt sich dem Ende entgegen (heute Abend vielleicht noch Marathon-Party – aber garantiert ohne Tanz!). Schwebe auf Wolke 7 (als Finisher Altersklasse Ü70 u. 16. Berlin-Marathon) und pflege meine Belohnungsschmerzen – überall ! Alles lief super, nur auf den letzten 10 km haben mir meine Laufwerkzeuge alles abverlangt. War aber darauf vorbereitet und lief diesen Schlußteil unter dem Motto: Leiden und genießen. Bei km 35 habe ich meinen völlig verhärteten Waden eine 5-minütige Massageauszeit gegönnt (sonst hätte es sicher nicht rausgereicht). Die Zeit spielt keine Rolle, ist unter diesen Umständen aber ganz respektabel getreu dem Jubilee Motto: Nur wer langsam läuft, läuft lange.

Zwei Lauftreffler beim Berlin-Marathon, li. Jürgen Fähndrich und Hans Peter Fuger

Zwei Lauftreffler beim Berlin-Marathon, li. Jürgen Fähndrich und Hans Peter Fuger

Hans Peter Fuger, 87. Platz von 985 Teilnehmern der AKl M60 nach 03:37:28 h im Ziel berichtet vom Zeitraum der Anmeldung bis zum Zieleinlauf:
Jedes Jahr am letzten Septemberwochenende findet er statt: der Berlin-Marathon. Ab der 10. Teilnahme haben Wiederholungstäter eine fest zugeteilte Startnummer und daneben noch eine grüne Jubilee-Nummer. Auf meiner steht die Zahl 13 – für die 13. Teilnahme an dieser Laufveranstaltung. Wenn das keine Glückszahl ist oder etwa doch nicht? Und wieder ist er da, der Respekt wie vor jedem Marathon. Am Morgen dieser 42,195 km langen Laufstrecke weiss ich nie, wie es für mich „laufen“ wird. Trotz intensivem, monatelangen Trainings. Aber die Rahmenbedingungen sind diesmal perfekt. Nicht zu warm, nicht zu kalt, kein Regen – einfach ein herrlicher, sonniger Spätsommertag. Ich warte mit 41.282 Läufern dicht gedrängt auf der Straße des 17. Juni auf den Startschuss um 9:15 Uhr. Die Vibration tausender nervöser Läufer ist beinahe greifbar. Nach dem Start ist nur noch Genuss angesagt. Die fantastische Stimmung, Musikkapellen, Trommler, Jubel von den unglaublich vielen Zuschauern an der Strecke. Der Berlin-Marathon ist einfach die Nr. 1 aller Marathons in Deutschland. Irgendwann kommt Kilometer 33 und meine Beine werden soooo schwer und ab km 36 ist der Wille mein einziges Fortbewegungsmittel. Bloß nicht gehen – Beine heben und weiterlaufen. Nie wieder Marathon! Wieso kommt mir nun alles gedämpfter vor als noch zu Beginn des Laufes? Endlich km 41 und der Blick auf das Brandenburger Tor. Die Schmerzen in den Beinen sind vergessen. So schnell geht das! Gänsehaut pur beim Lauf durch dieses historische Bauwerk. Dann noch 200 m bis zum Ziel – geschafft! In doppeltem Sinn. Der Berlin-Marathon 2016 ist gerockt. Ich bin überglücklich, kann es kaum erwarten – den nächsten (Berlin) Marathon. Ab wann nochmal kann ich mich anmelden?
Lauftreff Höfingen, Mittwoch 18 Uhr am Waldeck – auch für Nichtmarathonis.