http://www.tsv-hoefingen.de/wp-content/uploads/2018/05/titel-8.jpghttp://www.tsv-hoefingen.de/wp-content/uploads/2018/05/titel-8.jpghttp://www.tsv-hoefingen.de/wp-content/uploads/2018/05/titel-8.jpgUltra Trail Weltmeisterschaft auf dem „Penyagolosa Trail“/Spanien am 12.05. – Janosch Kowalczyk läuft in die Top Ten
Ultra Trail Weltmeisterschaft auf dem „Penyagolosa Trail“/Spanien am 12.05. – Janosch Kowalczyk läuft in die Top Ten
Ultra Trail Weltmeisterschaft auf dem „Penyagolosa Trail“/Spanien am 12.05. – Janosch Kowalczyk läuft in die Top Ten

Nach seinen Spitzenplatzierungen beim Zugspitzmarathon 2015, 100km-Lauf in Biel 2016 und der Ultra Trail Weltmeisterschaft 2017 waren die Erwartungen des 27 jährigen Softwareingenieurs aus Höfingen in diesem Jahr bei der Ultra Trail WM in der Nähe von Valencia hoch gesteckt. 85 km mit 5.000 Höhenmeter bergauf und 3.700 bergab waren zu bewältigen. Über 300 Teilnehmer aus 50 Nationen starteten um 6 Uhr auf dem „Penyagolosa Trail“. Der Schnellste lief nach 8h38:35 durch’s Ziel, Janosch als Zehnter nach 9h16:10.
Die Berufung ins Nationalteam kam diesmal nicht kurzfristig wie 2017, sondern ermöglichte eine zielgerichtete Vorbereitung. Da reicht schon längst nicht mehr der Höfinger Wald, wo Janosch läuferisch im Kreise seiner Sportkameraden vom Lauftreff Höfingen „groß“ geworden ist. 60 km Laufeinheiten im Schwarzwald oder Allgäu müssen da schon sein. Daneben ein Test unter Wettkampfbedingungen am 24.02. bei einem der härtesten Trail-Rennen Europas – dem Trail „trans grancanaria“. Die Fachpresse schrieb: „Janosch Kowalczyk zeigte einmal mehr seine Klasse beim Marathon und gewann das Ding offenbar locker. Seine Zeit von 2:51:17 überraschte die Fachleute.“


Zum Rennverlauf in Spanien bei der diesjährigen WM schrieben seine mitgereisten Eltern: „Der Start am Meer, das Ziel in den Bergen mit hohen Temperaturen im Tal, aber auch gutem Wind in der Höhe. Keine einfachen Bedingungen. Janosch lief kontrolliert los. Bei km 8 waren die Läuferinnen und Läufer noch zusammen. Er lag dort in der Menge auf Platz 76, rollte das Feld aber wieder von hinten auf. Je wärmer und je schwieriger die Strecke wurde (2. Hälfte hatte wesentlich mehr hm) zeigte sich seine gute Vorbereitung. Wir wurden wieder bei jedem Stopp an der Strecke überrascht. Von Platz 76 auf 41, 31 dann mitte 20 und bei km 51 nach einem sehr schwierigen Streckenabschnitt sogar Platz 16. Jetzt versagte meine Internetverbindung und ich konnte den Rennverlauf nicht mehr mitverfolgen.“

Im Ziel sahen ihn seine Eltern dann wieder, vom Stadionsprecher angekündigt: „Jetzt kommt der erste Deutsche – Janosch Kowalczyk – die Top Ten der Welt sind im Ziel.“