http://www.tsv-hoefingen.de/wp-content/uploads/2018/07/0.jpghttp://www.tsv-hoefingen.de/wp-content/uploads/2018/07/0.jpgTilisunahütte die Zweite – drei herrliche Bergwandertage in Vorarlberg
Tilisunahütte die Zweite – drei herrliche Bergwandertage in Vorarlberg
Tilisunahütte die Zweite – drei herrliche Bergwandertage in Vorarlberg

Nachdem die Unternehmung der Jedermann-Alpinsportgruppe im letzten Jahr wegen Regen ausfiel absolvierten wir sie diesmal umso erlebnisreicher. Bei durchgängiger Bewölkung erreichten wir am vergangenen Freitagmorgen die Grenze zu Österreich. Hier wurden wir, trotz unterschiedlicher Auffassung in der Flüchtlingspolitik, mit herrlichem Sonnenschein willkommen geheissen, über den gesamten Aufenthalt begleitet und auch wieder verabschiedet.
Bereits 1991 waren die Jedermänner mit der Tilisunahütte als Übernachtungsquartier hier drei Tage unterwegs. Baldur Egger, unser damaliger Abteilungsleiter, hatte die Tour noch ohne „Alpenvereins-App“ geplant und organisiert.
Jedermänner damals….
Für einen der jetzigen Teilnehmer war es ein Wiedersehen nach 27 Jahren auf dem 2.211 m hoch gelegenen Berghaus des Österreichischen Alpenvereins. Viel hat sich inzwischen auf der Hütte getan. Von den Solarfeldern auf dem Dach bis zur funktionalen Innenausstattung mit komfortablen Toiletten- und Waschräumen einschließlich Warmwasser, Dusche und Haarfön, WLAN und einer genügenden Anzahl von Steckdosen zur Akkuaufladung der Smartphones. Letztlich war auch die Küche mit Müsli und Rührei am Morgen „upgedated“ worden und sogar die Matratzenbreite im Zimmerlager schien etwas zugelegt zu haben. Auf der Strecke blieb leider die damalige Hüttenatmosphäre mit der abgenutzten Möblierung, den holzvertäfelten Wänden und Decken im Gastraum und den mehr als einfachen Hygieneräumen und Bettenlagern.

… und heute.

Bevor der Berichterstatter all dies zur Kenntnis nehmen konnte, stand aber erst einmal der Aufstieg über 1.200 Höhenmeter vom Lünerseewerk Latschau auf dem Programm. Auf halber Strecke legten wir bei der Alpilaalpe eine kurze Rast ein. Ab hier folgten einige dem direkten weiteren Aufstieg, während die Anderen einen Umweg über die Tschaggunser Mittagsspitze machten. Am zweiten Tag starteten wir gleich in zwei Gruppen mit dem Ziel Sulzfluh, 2.811 m. Die weniger Geübten nahmen den direkten Weg, während die zweite Gruppe noch den „Gauablickhöhlen Klettersteig“ bewältigte. Die Besonderheit dieser Kraxlroute ist ein 350 m langer, durch Erosion entstandener Tunnel, der durchgangen werden musste.

Am Sonntagmorgen ging es dann über den Bilkengrad mit Rast auf der Alpilaalpe über Grabs zurück zu den Fahrzeugen. Ein überaus schönes Bergwanderwochenende ging mit einer fast staufreien Rückfahrt zu Ende.